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Das Ausbildungsprogramm GidZ ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert

Das Ausbildungsprogramm GidZ – Gemeinsam in die Zukunft von der Stiftung help and hope wurde im Oktober  2016 nach der DIN EN ISO 9001:2015 von der CERTQUA, eine nach ISO 17021 akkreditierte Zertifizierungsorganisation für die Spezialbereiche Arbeitsmarkt, Bildung und Dienstleistung, zertifiziert. Somit weist das GidZ-Programm einen anerkannten Qualitätsmaßstab auf, der die Beurteilung der Leistungen ermöglicht.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Programm und dessen Verlauf, dennoch möchten wir die vorhandene Qualität erhalten und ausbauen. Für die Zertifizierung müssen vorhandene Prozesse hinterfragt und einige erst aufgebaut werden. Wir möchten auf unsere Teilnehmer, Mitarbeiter und Partner eingehen und eine kontinuierliche Verbesserung in der Qualitätssicherung erreichen“ so Heike Reketat, pädagogische Leitung des GidZ- und 4YOU-Programms und Beauftragte für das Qualitätsmanagement der Stiftung help and hope.

Das GidZ-Programm wurde sowohl nach der DIN EN ISO 9001:2015, als auch nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert. Bei der AZAV Zertifizierung handelt es sich um eine Verordnung nach dem SBG III - §443 Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt. Dies bedeutet, dass das GidZ-Programm der Stiftung help and hope an öffentlichen Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit teilnehmen und Maßnahmen im Bereich der Arbeitsförderung durchführen darf.

„Die Zertifizierung ist für uns wichtig gewesen, weil es unsere Effizienz und Kundenorientierung steigert, das Image der Weiterbildung erhöht und die Qualität der Weiterbildung nachhaltig verbessert. Im Jahr 2017 möchten wir unser Wissen im Bereich Qualitätssicherung nun auf die gesamte Stiftung übertragen und diese nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizieren lassen“ so Heike Reketat.

Mit dem Programm "GidZ - Gemeinsam in die Zukunft" setzt sich die Stiftung help and hope für junge Menschen in NRW ein, die aufgrund verschiedener Ursachen schulische Probleme hatten und infolgedessen einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss erreichen konnten. Gemeinsam heißt, dass die Mitarbeiter im GidZ zusammen mit den Netzwerkpartnern, Bildungsträgern, staatlichen Einrichtungen und den betroffenen jungen Menschen nach Möglichkeiten einer beruflichen Perspektive suchen. help and hope versteht sich hier als Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe und potenzielle Auszubildende sowie als Ratgeber und Betreuer der jungen Menschen inner- und außerhalb des reinen Ausbildungsalltags.

Das GidZ-Programm startete im Jahr 2013. Seitdem haben 120 junge Menschen den Kontakt zu den Mitarbeitern im GidZ gesucht, 21 Jugendliche konnten in eine Ausbildung vermittelt werden und fünf Auszubildende haben ihre Ausbildung abgeschlossen. Dies ist dank der Unterstützung von 18 ausbildenden Unternehmen möglich.

Foto (v.l.):  André Heck (Mitarbeiter GidZ-Programm), Heike Reketat (Pädagogische Leitung der Stiftung help and hope) und Marco Sitz (Mitarbeiter GidZ-Programm)