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Stiftung help and hope vergibt Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro an Helden e.V. in Bielefeld

Der diesjährige Förderpreis der Stiftung help and hope, der für Organisationen, die sich dem Thema Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen annehmen, ausgeschrieben wurde, geht an den Helden e.V. in Bielefeld.

Dieses Jahr schaffte es der Helden e. V. die Jury zu überzeugen. Der Helden e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der sich gegen Rassismus und (Cyber-) Mobbing einsetzt.

Mit dem diesjährigen Förderpreis wollte die Stiftung das Engagement von pädagogischen Fachkräften in diesem Bereich würdigen und die besonders gelungene Umsetzung von einem präventiven und nachhaltigen Projekt auszeichnen. „Wir haben erschreckend festgestellt, dass das Thema (Cyber-) Mobbing nach wie vor nicht ausreichend behandelt wird. Umso erfreulicher, das Thema mithilfe unseres Förderpreises weiter in den Fokus zu rücken und auch dem Helden e.V. damit eine wichtige Plattform für die wertvolle Arbeit zu geben“, so Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope.

Der Helden - Verein für nachhaltige Bildung und Persönlichkeitsentwicklung e.V., hat mit der Heldenakademien gegen (Cyber-) Mobbing ein einzigartiges Workshop-Konzept für Schülerinnen und Schüler jeglicher Schulformen und Klassenstufen entwickelt. In den meist dreitägigen Heldenakademien stehen die Sensibilisierung für Entstehungsprozesse von Ausgrenzung und Mobbing, die Befähigung zum Eingreifen und die Etablierung eines prosozialen Werte- und Normenrahmens gleichermaßen im Fokus. So wird sowohl das Wertebewusstsein als auch die Sozialkompetenz und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler gestärkt - Eigenschaften, die eine wichtige Ressource für den Alltag der Schülerinnen und Schüler darstellen und langfristig zu einer gewaltfreien und couragierten Gesellschaft beitragen.

Der Sieger wurde in diesem Jahr von sechs fachkundigen Juroren ausgewählt. Neben Lukas Pohland, ein sechszehnjähriger Schüler aus Schwerte, der als Experte für Cybermobbing gilt und als Geschädigter mehrfach in Talkshows oder Anhörungen politischer Gremien eingeladen wurde, sind Dr. Catarina Katzer, eine deutsche Sozialpsychologin und Soziologin, die sich besonders mit den psychologischen und sozialen Auswirkungen und dem Denken und Handeln in der digitalen Welt befasst, Nadja Lüders, Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen und Generalsekretärin der SPD Nordrhein-Westfalen sowie Oliver Nauditt, Dortmunder Fotograf und Botschafter der Stiftung, Teil der diesjährigen Förderpreis-Jury. Vervollständigt wurde die Jury von Katharina Breiter, Verantwortliche im Bereich Projektförderung der Stiftung help and hope, und von Sandra Heller.

„Das Konzept und vor allem die Nachhaltigkeit der Heldenakademie hat uns als Jury überzeugt. Auf einzigartige Weise werden hier Elemente der Erlebnispädagogik und der Sozialpsychologie miteinander vereint. Gemeinsam mit den Jugendlichen wird ein Normen- und Werterahmen erarbeitet, in dem jeder so sein kann, wie er sein möchte. Genau das kann unsere Gesellschaft langfristig und nachhaltig zum Positiven verändern“, so Sandra Heller.
Somit freut sich die Stiftung help and hope den Helden e.V. mit dem Förderpreis im Wert von 10.000 EUR zu unterstützen!

Auf dem Foto (v.l.): Nadja Lüders (Jurymitglied), Jan Schmale (Helden e.V.), Alexandra Mellies (Helden e.V.), Thorsten Kröber (Helden e.V.), Sven Fritze (Helden e.V.), Lukas Pohland (Jurymitglied), Sandra Heller (help and hope Stiftung)