Transparenz

Im Jahr 2015 sind help and hope Gesamteinnahmen in Höhe von 2.576.494,95 EUR zugeflossen – eine Summe inklusive Zustiftungen, die in keinem Jahr zuvor erreicht werden konnte. Das gute Ergebnis verdankt die Stiftung nicht zuletzt dem help and hope-Spendenteller, der 2015 Einnahmen in Höhe von 853.683,72 EUR erreichte. Im letzten Jahr konnten zahlreiche neue Partner gewonnen werden, die den einzigartigen Spendenteller in ihren Unternehmen aufgestellt haben.  

Damit gehört help and hope schon zu den größeren Stiftungen in Deutschland. Auch wenn das Zinsniveau weiterhin sehr niedrig ist, wird das Stiftungskapital 2016 weiter ausgebaut, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Den Gesamteinnahmen standen Projektausgaben in Höhe von 1.373.170,75 EUR gegenüber. Dieser Betrag setzt sich aus Ausgaben für Projektförderungen in Höhe von 1.136.575,15 EUR und Ausgaben für eigene Projekte in Höhe von 236.595,60 EUR zusammen.

Im Jahr 2015 konnte help and hope insgesamt 81 soziale Projekte fördern. Der Förderschwerpunkt lag mit 78 Prozent auf der Unterstützung gemein- nütziger Projekte in Nordrhein-Westfalen. Zu den Ausgaben für eigene Projekte zählen die Ausgaben für das Ausbildungsprogramm „GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ und das Sprach- und Integrationsprojekt „Hand in Hand“. 

 

 

Verteilung der Spendeneinnahmen

Markus Meier

Vorstand Finanzen
+49 (0) 23 83/93 65 47 - 0
Markus.Meier(at)helpandhope-stiftung.com

Bericht des Wirtschaftsprüfers

Dipl.-Kfm. Dirk Jacoby (Wirtschaftsprüfer)

Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung der help and hope Stiftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Durch § 5 Abs. 3 der Satzung und § 7 Abs. 1 StiftG NRW wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die Erhaltung des Stiftungsvermögens und die satzungsgemäße Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens und der sonstigen Stiftungsmittel. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über den erweiterten Prüfungsgegenstand abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 5 Abs. 3 der Satzung und § 7 Abs. 1 StiftG NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzu- führen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Anforderungen, die sich aus der Erweiterung des Prüfungsgegenstandes nach § 5 Abs. 3 der Sat- zung und § 7 Abs. 1 StiftG NRW ergeben, erfüllt wurden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die  Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrund- sätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der  Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. 

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stiftung. Die Prüfung der Erhaltung des Stiftungsvermögens und der satzungsgemäßen Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens und der sonstigen Stiftungsmittel nach § 5 Abs. 3 der Satzung und § 7 Abs. 1 StiftG NRW hat keine Einwendungen ergeben.

Die Stiftung wächst

Seit der Gründung im Jahr 2005 konnte die Stiftung help and hope ein stetiges Wachstum verzeichnen und nicht zuletzt wegen des Erfolges des Spendentellers die Einnahmen regelmäßig steigern. Die Stiftung erzielte 2015 mit rund 2,5 Millionen Euro das beste Ergebnis in ihrer Historie. Dabei setzt die Stiftung aber auch auf Zustiftungen in das Stiftungskapital. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, wird das Stiftungskapital weiter ausgebaut. Schon heute gehört help and hope zu den 25 Prozent der größten Stiftungen in Deutsch- land (gemessen am Stiftungskapital). Die steigenden Einnahmen ermöglichten der Stiftung, den Projektbe- reich in den letzten Jahren ebenfalls stark auszubauen. So konnten nicht nur mit dem Ausbildungsprogramm  

„GidZ – Gemeinsam in die Zukunft“ und dem Sprach- und Integrationsprojekt „Hand in Hand“ eigene Projekte und Programme ins Leben gerufen sondern auch der Bereich der Projektförderungen konnte ausgeweitet werden, da es viele soziale Projekte gibt, die händeringend nach finanzieller Unterstützung suchen. Durch die Nähe zu den Projekten und zu den Menschen dahinter wissen die Mitarbeiter der Stiftung ganz genau, wo die Spendengelder eingesetzt werden und ob sie bei den Bedürftigen ankommen. Mittel- bis langfristig möchte help and hope aber auch weitere eigene Projekte um- setzen, denn die Stiftung verfügt über die nötigen perso- nellen und finanziellen Ressourcen und weiß durch die tägliche Arbeit sehr gut, wo der Bedarf am größten ist.

 

 

Geförderte Projekte

Seit Beginn wurden von help and hope 344 soziale Projekte gefördert. Im Jahr 2011 fand ein weiterer starker Ausbau des Bereichs der Projektförderungen statt, der auf eine inhaltliche Neuausrichtung im Rahmen der Stiftungsarbeit zurückzuführen ist. Die Gesamtanzahl der geförderten Projekte seit 2005: 344

Jährliche Einnahmen

Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der jährlichen Einnahmen der Stiftung help and hope. Die jährlich zugeflossenen Beträge enthalten neben den Spendeneinnahmen auch Zustiftungen in das Stiftungskapital und die Einnahmen aus Spendentellern. Im Jahr 2015 überschritten die Einnahmen die 10-Millionen-Marke.

Gesamteinnahmen seit 2005: 12.125.833,52 €* * Der Betrag enthält Zustiftungen in das Stiftungskapital in Höhe von 2.136.725,80 EUR.