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help and hope besetzt sechsköpfige Förderpreis-Jury

 

Die Stiftung help and hope besetzte die diesjährige Förderpreis-Jury mit sechs fachkundigen Juroren. Bereits zum siebten Mal schreibt die Stiftung help and hope, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt, einen mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis aus.

Gesucht wurden gemeinnützige Organisationen, die sich dem Thema Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen annehmen. „Denn das Internet vergisst nicht. Im Gegenteil: dem Gedächtnis des Internets sind keine Grenzen gesetzt. Es ist von Anonymität geprägt und bietet Unmengen an Möglichkeiten. Auch wenn das Internet keine Stimme hat, wird Cybermobbing immer lauter“, so Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope.

Neben Lukas Pohland, ein fünfzehnjähriger Schüler aus Schwerte, der als Experte für Cybermobbing gilt und als Geschädigter mehrfach in Talkshows oder Anhörungen politischer Gremien eingeladen wurde, sind Dr. Catarina Katzer, eine deutsche Sozialpsychologin und Soziologin, die sich besonders mit den psychologischen und sozialen Auswirkungen und dem Denken und Handeln in der digitalen Welt befasst, Nadja Lüders, Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen und Generalsekretärin der SPD Nordrhein-Westfalen sowie Oliver Nauditt, Dortmunder Fotograf und Botschafter der Stiftung, Teil der diesjährigen Förderpreis-Jury. Vervollständigt wurde die Jury von Katharina Breiter, Verantwortliche im Bereich Projektförderung der Stiftung help and hope, und von Sandra Heller.

In der Jury-Sitzung, die nun auf Gut Königsmühle stattfand, wurde über eine Auswahl der Bewerber gesprochen und diskutiert. Ziel war es, einen würdigen Förderpreis-Sieger zu ermitteln. Dabei wäre die Mischung der Jury besonders wichtig: „Wie jedes Jahr haben wir bei der Auswahl der Jury bewusst auf eine bunte Mischung gesetzt und gleichzeitig eine sehr fachkundige Jury zusammengestellt. Wir haben die Bewerbungen intensiv betrachtet und nach verschiedenen Kriterien bewertet. Die tollen Bewerbungen machen es uns jedes Mal nicht leicht, sich für einen Sieger zu entscheiden. Dieses Jahr haben wir aber erschreckend festgestellt, dass das Thema nach wie vor nicht ausreichend behandelt wird. Umso erfreulicher, das Thema mithilfe unseres Förderpreises weiter in den Fokus zu rücken und auch dem Sieger damit eine wichtige Plattform für die wertvolle Arbeit zu geben“, so Heller abschließend.

Noch sei der Preisträger geheim, doch die Stiftung wird sich bald persönlich vor Ort ein Bild von dem Projekt machen und den Preis mitsamt dem Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an die Verantwortlichen überreichen.