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#machdichstark - Interview mit Carsten Stahl

"Prävention bedeutet, dass wir in die Zukunft investieren" - Interview mit Carsten Stahl

Hallo Herr Stahl, es freut uns sehr, dass Sie Zeit für ein Interview gefunden haben. Sie sind Schauspieler, Kampfsportler und Gewaltpräventions-Berater. Des Weiteren gelten Sie als (Cyber-) Mobbing-Experte und gehen mit Ihrem Präventionsprogramm „Camp Stahl“ und „Stoppt Mobbing!“ an deutsche Schulen. Wir haben einige Fragen vorbereitet und sind sehr gespannt, was Sie zum Thema (Cyber-) Mobbing sagen.

Drei Wörter, die (Cyber-)Mobbing definieren?

Carsten Stahl: Anonym, feige und tödlich!

Sie gelten als ein sehr polarisierender und emotionaler Referent und Coach. Warum ist das so?

Stahl: Weil mich dieses Thema persönlich betrifft! Weil ich nach all den Geschehnissen, all den Suizidfällen von jungen Menschen, die sich das Leben nahmen, weil sie gemobbt wurden, nicht mehr nicht emotional sein kann! Des Weiteren erreiche ich junge Schülerinnen und Schüler durch meine Art dieses Thema zu behandeln. Sie sehen, dass ich eine einfache Umgangssprache wähle, mit ihnen auf Augenhöhe bin und ihnen nicht als Feind gegenüberstehe.

Wie lange setzen Sie sich schon gegen (Cyber-) Mobbing ein und was war der Auslöser?

Stahl: Ich setze mich seit fast sechs Jahren dagegen ein, weil Mobbing und (Cyber-) Mobbing Demütigung und Erniedrigung bedeutet. Was uns allen ein Begriff sein sollte, ist Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Alles, was Mobbing betrifft, tritt unsere Würde mit Füßen. Bei Mobbing und (Cyber-) Mobbing geht es um Kinder und Jugendliche, die in ihrer Entwicklung sind. Das bedeutet, sie wissen nicht, was Sie tun, deswegen benötigen sie Aufklärung, wie gefährlich Mobbing ist, was durch diese Gewaltform in jungen Menschen ausgelöst wird und welche Folgen Mobbing mit sich trägt.

Mein eigener Sohn wurde vor fünfeinhalb Jahren Opfer von Mobbing und das nach zwei Tagen in der Grundschule. Er wurde dort von vier Jungs verprügelt. Ab dem Zeitpunkt habe ich angefangen, diesem Thema meine Stimme zu geben und meine Reichweite zu nutzen. Ich will mit meiner Bekanntheit als Vorbild für Millionen von Jugendlichen dienen und ein Zeichen setzen, damit Mobbing in Deutschland kein Tabu mehr ist und die Gesellschaft sieht, wie gefährlich sie sein kann.
Mobbing entsteht aus einer Gruppendynamik, die es gilt zu durchbrechen. Die Opfer leiden ein Leben lang unter den Folgen. Durch Mobbing werden das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl so stark geschwächt und die Opfer so sehr erniedrigt, dass Viele später als erwachsene Menschen noch lange darunter leiden. Depressionen, Burn-out und die Angst auf andere Menschen zuzugehen, sind die Folgen.
Cybermobbing und Mobbing bedeuten das Gleiche. Es gibt nur einen Unterschied. Das eine geschieht online und das andere geschieht offline. Bei Cybermobbing weiß die ganze Schule alles von einem jungen Menschen innerhalb von fünf Minuten. Dies geschieht über einen Post, ein Bild oder ein Geheimnis. Das passiert anonym, das Opfer hat kein Gesicht vor Augen, hat keine Ahnung, wer hinter der Schikane steckt. Mobbing geschieht direkt von „Angesicht zu Angesicht“ über einen längeren Zeitraum.  Deswegen sage ich immer wieder, dass „normales“ Mobbing über einen längeren Zeitraum die Seele eines Menschen zerreißt. Aber Cybermobbing zerfetzt die Seele eines Menschen innerhalb von fünf Minuten.

Kann zwischen Mädchen und Jungen als Täter oder Opfer unterschieden werden?

Stahl: Nein, so pauschal kann das nicht gesagt werden. Vielmehr ist der Charakter des Täters entscheidend. Mobbing hat viele Gesichter: Beim Lästern, Schlagen, Treten, Beleidigen, Sachen klauen, Wegnehmen oder Kaputtmachen. Lästern geschieht beispielsweise mehr bei Mädchen.  Dafür sind die Jungs führend in der physischen Gewalt. Aber beim Mobbing geht es um Gruppendynamik und Gruppenzwang, und wer Teil dieser Gruppe ist. Meistens ist es ein Klassenverband und da sind Jungs und Mädchen gleichermaßen vertreten.
Grundsätzlich ist es immer so, junge Schülerinnen und Schüler erhalten sehr früh von ihren Eltern ein Handy. Das geschieht immer früher, das bedeutet nicht nur Mobbing, nein auch Cybermobbing beginnt schon in der Grundschule, was früher eher auf der weiterführenden Schule der Fall war. Ohne zu wissen, dass ein Smartphone auch eine Waffe sein kann. Mit einem öffentlichen Post, mit einem Geheimnis oder einer Lüge in einem WhatsApp- Gruppenchat kann sehr vieles in einem Menschen ausgelöst und zerstört werden. Das Problem ist, wir zeigen den Kindern nicht den richtigen Umgang mit den Smartphones, und mit den Medien und seinen Gefahren.
Zu viele Kinder im Grundschulalter erhalten bereits ein Smartphone, ohne jemals den Umgang mit diesem Medium verantwortungsbewusst gezeigt zu bekommen. Weder von Eltern noch von ihren Lehrern, da ist ein achtloser Umgang mit den sozialen Medien und dem Smartphone vorprogrammiert. Die Kinder haben somit überhaupt keine Ahnung, was sie tun und welche Konsequenzen ihr Verhalten hat. (Cyber-) Mobbing kann daher Jeden treffen, entscheidend ist das Gerüst eines Menschen.

Was genau meinen Sie mit Gerüst?

Stahl: Wie emotional stark er ist oder auch, wie resistent er gegen solche Angriffe ist. Wie dies im Elternhaus kommuniziert und behandelt wird, ist ebenfalls essentiell. Je jünger das Opfer ist, desto höher sind die innerlichen Auswirkungen und seelischen Schäden. Junge Menschen haben noch nicht viel Lebenserfahrungen sammeln können, haben noch keinen großen Freundeskreis. Sie glauben den Mobbern, wenn ihnen mitgeteilt wird: „Du bist schlecht, und du kannst nichts!“ und das ist das Schlimmste, was passieren kann.

Wie sieht ein Täterprofil aus, wie wird man ihrer Meinung nach zum Täter?

Stahl: Das typische Täterprofil gibt es nicht, jeder kann zum Opfer und jeder kann auch zum Täter von Mobbing und Cybermobbing werden. Ab der dritten Klasse sind 90% aller Schüler schon mal Opfer irgendeiner Form von Mobbing geworden. Mobbing und  Cybermobbing bedeutet, dass junge Menschen 24 Stunden und sieben Tage die Woche eine innerliche Angst mit sich tragen. Sie haben jede Minute Angst vor einem neuen Angriff, vor neuen Beleidigungen, vor neuen Demütigungen, in der Schule verbal und nach der Schule im Netz. Was dies in einem Menschen auslöst und zerstört, kann nur schwer vorstellbar sein.
90% aller Schüler ab der dritten Klasse, waren auch schon Täter. Grund dafür ist der Gruppenzwang und die Gruppendynamik, sie wollen dazu gehören. Das heißt, sie tun alles, um selber aus einer Opferrolle herauszukommen, auch wenn die Folge ist, dass es einen anderen Schüler oder eine andere Schülerin trifft und verletzt. Sie wollen dazugehören, cool sein und ihre Schwächen verdecken. Sie sind bereit, dafür alles zu tun. Das kann Einer sein, das können aber auch Mehrere sein. Nach einer kurzen Zeit machen alle mit.  Den typischen Täter gibt es, wie schon gesagt, nicht. Es ist jedoch oft deutlich erkennbar, wer in jungen Jahren selber Gewalterfahrungen gesammelt hat. Diese Kinder sind dann ebenfalls oft schon sehr früh gewalttätig.

Denken Sie, dass die Mobber wissen, dass sie eine Hemmschwelle überschritten haben, dass sie schikanieren und dass es nicht in Ordnung ist, was sie tun?

Stahl: Jedem von ihnen ist sich schon bewusst, dass das, was sie machen, eigentlich nicht in Ordnung ist! Aber es gibt keine richtige Prävention an den Schulen. Wenn ich an die Schulen gehe, schaffe ich einen ganz anderen Zugang zu diesem Thema. Mein Programm hat eine ganz andere Dynamik und Kraft. Warum? Weil ich es bin, der zu allererst sagt: „Ich habe es erlebt!“. Sie müssen sich vorstellen, Mobbing ist ein Tabuthema und es ist schambehaftet, es stellt sich keiner alleine vor die Klasse und sagt, das habe ich erlebt und das hat es bei mir ausgelöst. Dadurch fällt es schwer, dieses Tabu zu brechen. Deswegen sage ich immer: „Wisst ihr, ich setze mich seit sechs Jahren für dieses Thema ein und ich weiß, ihr habt alle in euren Klassen schon mal über Mobbing gesprochen, aber ich sage euch, keiner von euch hat wirklich Ahnung davon, was Mobbing bedeutet, weil wenn ihr es Wissen würdet, würdet ihr das nicht tun. Deshalb kommen wir heute hier zusammen, damit ihr endlich versteht, was Mobbing wirklich bedeutet . Mobbing tötet Menschen und ihr würdet doch niemals so etwas tun, wenn ihr wüsstet, dass Mobbing, Menschen tötet und das werde ich euch heute einfach erklären. Ihr müsst wissen, wie gefährlich das ist.“ Es gibt diesen Spruch: „Kinder wissen nicht, was sie tun“, das stimmt, jedoch sollten das die Erwachsenen wissen, und es den Kindern und Jugendlichen vermitteln, damit Sie daraus lernen können.

Woran glauben sie liegt es, dass Mobbing nicht ausreichend an den Schulen thematisiert wird?

Stahl: Es steht und fällt alles mit dem Schulleiter bzw. der Schulleiterin, und dem Mut zur Wahrheit das Thema Mobbing offen anzusprechen. Das einzig Positive ist, dass eine Schulleitung in Deutschland seine Projekte alleine entscheiden und gestalten kann. Sie muss nicht das Schulamt oder das Ministerium um Erlaubnis fragen. Mobbing ist nach wie vor leider bundesweit immer noch ein Tabuthema. Es ist schambehaftet. Wir haben 32.000 Schulen und damit 32.000 Schulleiter/innen. Mehr als die Hälfte sagt oft leider immer noch, dass an ihrer Schule kein Mobbing existiert. Das ist gelogen, es geht viel zu oft nur um die eigene Position, und darum diese nicht zu gefährden. Keine Schule möchte als Problemschule angesehen werden, dabei ist das Problem ja nie die Schule. Mobbing ist ein Problem unserer Gesellschaft, und kommt dadurch auch an jeder Schule und in fast jeder Klasse in Deutschland vor.
Es sollte und muss aber in jeder Schule und in jeder Bildungseinrichtung bundesweit thematisiert werden.

Also sagen Sie, dass Prävention in der Schule anfängt?

Stahl: Es fängt schon viel früher an. Mobbing fängt heutzutage schon in der Kita an. Was bedeutet denn Mobbing in der Kita? Es bedeutet, dass Kinder ausgegrenzt werden, dass Kinder keine Toleranz und keinen Respekt mehr haben. Respekt und Toleranz müssen vom Elternhaus vermittelt werden, unsere Kinder sind unser Spiegelbild. Wir sollten unseren Kindern ein gutes Vorbild sein. Wir müssen untereinander respektvoll sein und ihnen Grenzen aufzeigen und vermitteln. Wir können nicht von den Lehrern verlangen, dass sie unseren Kindern diese Grundwerte beibringen. Prävention und Aufklärung gegen Mobbing und Vorurteile  muss den Kindern schon in der Kita spielerisch vermittelt werden. Wenn sich unsere Kinder so weiterentwickeln, keine Grenzen aufgezeigt bekommen und keinen richtigen Umgang mit den Medien lernen, dann wird Mobbing immer schneller und drastischer, und die Suizide und die Amokläufe, die durch Mobbing mit ausgelöst werden können, nehmen zu.

Was macht das mit einer Generation, die so digitalisiert ist?

Stahl: Auswirkungen auf eine Generation, die so digitalisiert aufwächst, ist, dass sie verstummt, verroht und abstumpft, dass sie keine Toleranz zeigt und bestimmte Werte lebt und anonym ist. Es gibt keine sozialen Kontakte und keinen Austausch mehr. Sie sitzen nebeneinander und schreiben sich gegenseitig. Die Demokratie lebt vom Austausch, vom miteinander reden und diskutieren. Eine Generation, die verlernt, miteinander zu kommunizieren. Wenn man nicht mehr miteinander redet, dann kann man sich nicht mehr an soziale Bedingungen halten und dann ist man nur noch anonym. Ich empfinde es als meine Pflicht, dies durch meine Präventionsseminare und durch meine Vorbildfunktion für Millionen von Kindern und Jugendlichen mit zu ändern und aufzuhalten.

Wie sieht Ihr Präventionsprogramm Camp Stahl und Stoppt Mobbing aus? Wo liegt Ihr Schwerpunkt?

Der Schwerpunkt meines Programmes ist Authentizität, absolute Offenheit, absolute Ehrlichkeit und auf Augenhöhe mit den Kindern und Jugendlichen reden. Bei mir gibt es keine Verlierer. Es gibt nur Jugendliche, die mit mir auf Augenhöhe das Thema klar und offen besprechen. Zu Beginn versuche ich einen Zugang zu den Kindern herzustellen, damit sie mich als vertrauenswürdigen Menschen annehmen. Ich versuche durch meine Geschichte, Empathie bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, aufzubauen.
Ich bin der Erste, der das Tabu bricht und sich als Opfer von Mobbing outet. Wie gesagt, das Thema ist schambehaftet und ich stehe dann da und erzähle ihnen von einem kleinen zehnjährigen Jungen, der geschlagen, getreten und gedemütigt wurde, der angespuckt, angepinkelt und erniedrigt wurde. Am Ende teile ich den Schülerinnen und Schülern mit, dass dies meine eigene Geschichte war. Dass ich all dies erlebt habe und wie ich mich dabei gefühlt habe. Und es ist bei jeder Veranstaltung eine Betroffenheit erkennbar. Es gab eine Veranstaltung mit 2.800 Schülerinnen und Schülern und der ganze Saal war still. Das ist mein Ziel, Betroffenheit auszulösen und Auswege aufzuzeigen.  Ab diesem Moment ist das Tabu gebrochen. Denn ich frage die jungen Menschen, die so verwundert sind, ob ich für sie ein Loser bin oder ob ich eher stark bin, weil ich den Mut habe meine Geschichte zu erzählen und mich fremden Menschen anvertrauen. Und ich frage zum Abschluss: „Wer ist der Meinung, ich bin stärker?“ und es heben alle, auch die Lehrerinnen und Lehrer, im Saal die Hand.
Das ist mein Ziel: Offen, ehrlich und direkt über dieses Thema aufzuklären. Um am Ende der Veranstaltung wird deutlich, dass wir eine Einheit sind und Mobbing nur gemeinsam stoppen können.

Das Schwierige ist, dass Lehrer/innen oder auch Sozialarbeiter/innen so nicht arbeiten können, aufgrund der professionellen Distanz, die sie wahren müssen. Und daher gehe ich als Außenstehender an die Schulen, weil ich keine Distanz zu den Schülerinnen und Schülern haben muss.

Was unternimmt, Ihrer Meinung nach, die Politik gegen Mobbing?

Stahl: Sie handeln meiner Meinung nach nur dann, wenn der Druck zu groß wird, wenn sie fürchten ihre politischen Ämter und ihre Macht zu verlieren. Die Politik wird immer versuchen, alles schön darzustellen. Niemand möchte mit Problemen konfrontiert werden. Niemand gibt gerne zu, dass wir 500.000 bis 1 Million Fälle von Mobbing und Gewalttaten in der Woche an unseren Schulen in Deutschland haben. Mobbing hat eine Dunkelziffer und hat mehr Menschen in Deutschland umgebracht, als Autounfälle und Aids zusammen. Aber niemand redet darüber. Mobbing ist ein Problem unserer Gesellschaft und leider immer noch eine Grauzone. Prävention bedeutet, dass wir in die Zukunft investieren, vor allem in unsere Kinder und Jugendlichen, denn Sie sind die Zukunft.

Was empfehlen Sie Kindern, Jugendlichen und Eltern, die von Mobbing betroffen sind?

Stahl: Wenn Du gemobbt wirst: Geht es um deine Würde und wenn diese verletzt wird, musst du dich schützen. Unterschätze Mobbing nicht! Wenn du erkennst, dass sich Grüppchen gegen dich bilden, es anfängt, dass du bloßgestellt und beleidigt wirst, sag den Mobbern, dass du das nicht willst und nicht duldest. Wenn du dich nicht traust, was absolut ok ist, dann such dir Hilfe um dich zu schützen. Rede mit Klassenkameraden, mit deinen Lehrern, deinen Geschwistern oder deinen Großeltern, aber vor allem vertrau dich deinen Eltern an. Schweig nicht. Niemals! Du musst das nicht ertragen und vor allem nicht alleine.
Betroffenen Eltern rate ich: Ihre Kinder schämen sich, wenn sie Opfer von Mobbing sind. Und ihre Kinder werden denken, dass es nur schlimmer wird, wenn sie sich Ihnen anvertrauen. Achten sie auf die Signale ihrer Kinder, seien sie wachsam. Nicht jedes Verhalten ihres Kindes hat mit der Pubertät zu tun. Wichtig ist, sein Kind ernst zu nehmen. Führen sie ein Mobbingtagebuch, wer war beteiligt, wann ist was geschehen und sammeln Sie Beweise. Informieren Sie den Klassenlehrer. Wenn sie denken, dass keine Maßnahmen getroffen werden, gehen Sie zur Schulleitung. Lassen Sie nicht zu, dass das Thema verharmlost und runtergespielt wird. Es geht um ihr Kind und um die Sicherheit ihres Kindes. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie kommen nicht weiter, wenden Sie sich an das Schulamt. Das Thema muss ernst genommen werden, bleiben Sie dabei.

Weitere Infos, Hilfevideos, und Anlaufstellen finden Sie unter:

https://www.stoppt-mobbing.de/hilfe/

https://mobbing-schluss-damit.de/erste-hilfe


Im Rahmen unseres Förderpreises mit dem Titel „Cybermobbing: Aufklärung, Prävention und Hilfe“ haben wir den Hashtag #machdichstark ausgerufen. Wie kann man sich stark gegen Mobbing machen?

Stahl: Schaut nicht mehr weg! Macht nicht mehr mit! Ihr seid nicht stark, wenn ihr andere bloßstellt und verletzt. Ihr seid stark, wenn ihr euch für andere einsetzt.  Wenn ihr Bilder oder Videos bekommt, sprecht mit der betroffenen Person, redet mit euren Eltern, Lehrern und dem Schulleiter darüber, damit etwas dagegen unternommen werden kann. Die Person, die das Bild oder das Video veröffentlicht hat, jemanden gedemütigt, beleidigt, bloßgestellt oder lächerlich gemacht hat, muss erklärt bekommen, dass so ein Verhalten falsch ist und was es für Auswirkungen haben kann. Ihr seid besser als das, erinnert euch, wie es für euch ist oder wäre.  Hört auf euer Herz und folgt keiner Gruppendynamik oder dem Zwang unbedingt dazu gehören zu wollen. Hinterfragt bitte immer euer Handeln, bevor ihr andere dadurch vielleicht verletzt.