Förderpreis 2017 - Frühe Hilfen Stiftung help and hope lobte Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro aus

Judith Hesselink

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Förderpreis geht an Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln mit dem Projekt „Betreuung von schwangeren Inhaftierten in der JVA Ossendorf“

Der in diesem Jahr mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis geht an den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln. Schon seit der Gründung im Jahr 1899 engagiert sich der Verein für weibliche Inhaftierte. Seit mehreren Jahren liegt der Fokus auf Frauen, die bei der Inhaftierung schwanger sind. Im Mittelpunkt steht die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung der Schwangeren, die Klärung von weiteren Perspektiven, eine Erhebung der Erziehungsfähigkeit sowie die Einbindung von Mutter und Kind in das Jugendhilfesystem nach der Haftentlassung.

Jedes Jahr betreut der SkF e.V. Köln bis zu 70 Schwangere. Darunter auch minderjährige Frauen und Frauen, die bereits mehrere Kinder haben. Besonders an diesem Projekt ist, dass der SkF e.V. Köln die schwangeren Inhaftierten ganzheitlich betreut und noch vor der Geburt mit den Schwangeren Lösungen für die Zeit nach der Haftentlassung erarbeitet. Dabei steht das Wohl des Kindes immer an oberster Stelle.
Übergeben wurde der Förderpreis von Prof. Dr. Silvia Denner, diesjähriges Jurymitglied und Professorin an der FH Dortmund in Sozialmedizin und Psychiatrie mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie. In ihrer Laudatio betonte Prof. Dr. Denner die große Relevanz dieser Zielgruppe.
Prominent besetzte Jury wählte Sieger aus

In der Zeit vom 12. Mai bis zum 15. August 2017 konnten sich gemeinnützige Organisationen für den Förderpreis bewerben.

 

 

Aus über 60 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte und fachkundige Jury um Daniel Fehlow, Star der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und  Vater eines dreijährigen Sohnes, Lisa Weidenfeller, Mutter eines einjährigen Sohnes und Frau von BVB-Torwart Roman Weidenfeller, Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dortmund, Wolfgang Tenhaken, Dekanatsreferent an der Universität Münster im Fachbereich Sozialwesen, Prof. Dr. Silvia Denner, Professorin an der FH Dortmund in Sozialmedizin und Psychiatrie mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Janina Heinig, Studentin der Erziehungswissenschaft an der TU Dortmund und Tochter des Stiftungsgründers, den Sieger aus. Darüber hinaus waren Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung help and hope, und Judith Hesselink, Pädagogische Leitung der Stiftung help and hope, Mitglied der Jury.